Mittwoch, 18. März 2015

Quid pro quo - jetzt seid ihr dran!


"Quid pro quo" (lat.: "dieses für das") ist ein Rechtsgrundsatz und ökonomisches Prinzip, nach dem eine Person, die etwas gibt, dafür eine angemessene Gegenleistung erhalten soll.  (=Wikipedia)

"Quid pro quo", das ist der Deal, den Dr.Hannibal Lecter mit Clarice Sterling in "Das Schweigen der Lämmer" aushandelt.

http://www.imdb.com/...
"Quid pro quo" kann als ein zentrales Leitmotiv der Jugendarbeit des offenen selbstverwalteten Jugendzentrums verstanden werden ("ich gebe, damit du gibst").

"Quid pro quo" heißt auch: Jetzt seid ihr dran, euren Beitrag für die Party zu leisten ("eine Hand wäscht die andere"), und ihr habt nur noch etwas mehr als 40 Tage Zeit bis zur Party:

  •  bitte werdet selbst Sponsoren oder findet Sponsoren 

    hier ein paar Original-Zitate ;-) von überglücklichen Sponsoren, die euch die Entscheidung vielleicht leichter und schmackhafter machen
    • "seit ich Sponsor der Juzet-Party bin, kann ich wieder gut schlafen"
    • "als Sponsor der Juzet-Party hat das Leben für mich einen neuen Sinn bekommen"
    • "ich bin ein besserer Mensch geworden"
    • "seitdem ist alles viel schöner"
    • "es ist wie auf Wolken zu schweben"
    • "ein saugeiles Gefühl"
    • "das beste, was ich seit langem gemacht habe"
    • "es ist so toll, dass ich anderen helfen kann, bei der Party Spaß zu haben"
    • "ich bin jetzt so stolz auf mich"

      >>> zur Sponsorenseite

        
  •  tragt euch bitte alle in den Mailverteiler des Blogs ein 
  • kontaktiert alle, die einen Bezug zum Juzet haben, und Interesse an der Party haben könnten
     
  •  schickt Bilder und Dokumente  rund um das Juzet, die sonst bei euch "vermodern" würden.
    Hier ein paar Beispiele für zugeschickte Fotostrecken:
  •  schreibt Gastbeiträge  zu Themen, die euch zum Juzet einfallen (Musiksammlungen, skurrile Erinnerungen, Lobeshymnen, Liebesgeschichten, traurige Geschichten,  ... )
    Hier Beispiele für tolle Gastbeiträge:

Die Zeit verrennt. Wer etwas beitragen kann, der schiebe das bitte nicht mehr vor sich her. Bald ist Wochenende, die ideale Zeit für solche Aktivitäten.

Dieses Treffen wird es in dieser Form kein zweites Mal mehr geben - jetzt ist eine, jetzt ist genau deine einmalige Chance für einen wahrlich historischen, unvergänglichen Beitrag ;-)

>>> Quid pro Quo
>>> Michelangelo: Die Erschaffung Adams
>>> Das Schweigen der Lämmer (Trailer)
>>> Sponsorenseite



Werner:
Mich hat das überzeugt!

Christian: 
;-)

Sonntag, 15. März 2015

Konservierte Zeit ....

Weitere Erinnerungskonserven trudeln ein. Danke an Wolfgang (9 Bilder) und Jürgen (1 Bild)!


Aus der frühen Gründungsphase ist ein Plakat aufgetaucht, zwar in schlechter Qualität, aber die Botschaft ist deutlich erkennbar: "Jugendzentrum Marktbrunnen? So nicht!" (1973 oder 1974). Passend dazu das Bild eines Infostandes am Marktplatz (1974), der über den Status der Renovierungsarbeiten im Juzet vor der Eröffnung informiert und um Spenden bittet.
Langhaarige behaarte Gesichter aus dem Juzet strahlen um die Wette.


Passend zur "Fränkischen Landlust" hier noch ein paar Nachträge:

Zwei Fotos eines anderen beliebten Ortes: die Eremitage. Keine beats-Kopfhörer, kein Ghetto-Blaster, kein Musikgejaule aus dem Smartphone, nein, hier erahnt man, wie echte Musik - wenn nicht gerade eine Zigarettenpause ansteht - analog auf der akustischen Gitarre produziert wird. Dass das überhaupt möglich ist, dürfte manchen Kids heute genauso unbekannt sein, wie dass Milch aus der Kuh und nicht aus der Fabrik kommt ;-)
Ein "Stillleben" aus dem Hofgarten. Eine der nahen Oasen. In der Mitte sitzen Juzetler auf der Wiese (behauptet der Fotograf).
Und wer erinnert sich nicht an das Gasthaus und die Brauerei in Leups bei Pegnitz mit dem legendären Wirtepaar Rosa und Veit?


>>> Brauerei-Wirtshaus Gradl, Leups
>>> Bilder vom Hofgarten
>>> Bilder von der Eremitage






Hermien:
Tolle Bilder!

Fränkische Landlust

"Jugendzentrumsseminar der Jugendräte
mit Entdeckungen auf der Wiese"
Von Andrea habe ich zwei schöne Fotos aus der Zeit Ende der 70er erhalten. Sie betreffen das Offene Jugendzentrum nicht direkt, aber sie betreffen ein Umfeld, das ohne Zweifel auch zum Jugendzentrum und dem Zeitgeist dazugehörte: die wunderschöne Natur rund um Bayreuth, an die sich jeder ehemalige Bayreuther gerne erinnern und die jeder Noch-Bayreuther immer wieder gerne genießen wird.

Mit Moped, Motorrad oder Auto ging es los, manchmal in ganz schön großen Gruppen. Wie man es vorher überhaupt geschafft hatte, sich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit ohne Handy, SMS, Facebook, Whatsapp, oder Mail zu treffen, erscheint heute wie Zauberei. Platz 1 in der Kultorte-Hitliste hatten wohl die Fränkische Schweiz und das direkte Bayreuther Umland (Donndorfer Felsen, Teufelsschlucht, Siegesturm, Waldweiher, ... ).
"Beki**tes Trommeln im Wald"

Oft rundete ein Besuch in einer Bauernwirtschaft den Naturtag am Abend ab, wo sich die Langhaarigen nach dem ausgiebigen Genuss frischer Luft an einer fränkischen Mahlzeit vergnügten. Da gab es diese wunderbaren fränkischen Snacks (Brot, Presssack, Würstchen, Suppe) und ein Bier aus einer lokalen Brauerei war angesagt. Solche Tage klangen abends dann oft im Juzet aus.

Diese Wochenenden in der Natur, diese fränkische Landlust, habe ich mittlerweile in fast verklärter Erinnerung. Ich weiß nicht, ob es so etwas noch gibt. Die Jugendlichen heute haben - soweit ich das bei meinen Kindern sehen kann - andere Vorlieben.

>>> Fränkische Bierbrauereien
>>> Freunde des Fränkischen Schäufele
>>> Bilder aus der Fränkischen Schweiz
>>> Bilder aus dem Fichtelgebirge



Mittwoch, 11. März 2015

Veränderungen: 1974, 1982 und 2014

Die Dinge ändern sich im Lauf der Zeit – und Kennzahlen können helfen, das zu verdeutlichen. Die hier recherchierten Zahlen erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auf Korrektheit oder irgendeine interne Logik. Es ist jedem selbst überlassen, andere Interpretationen anzustellen. Hier sind meine (dilettantischen) Gedanken zu einigen Veränderungen seit 1974, dem Gründungsjahr des Juzet.

Allgemeine Kennzahlen Welt:

Seit 1974 hat sich die Weltbevölkerung um den Faktor 1,8 vergrößert, also fast verdoppelt, während die Bevölkerung in Deutschland (BRD+DDR) gleich geblieben ist. Ohne Zuwanderung wäre die Bevölkerungszahl in Deutschland sehr deutlich gesunken.

Um die wachsende Bevölkerung beherbergen zu können, mussten natürlich auch die Gebäude wachsen und dementsprechend ist das höchste Gebäude zwischen damals und 2014 um den Faktor 2 gewachsen - könnte man so denken, hat aber sicher eine andere Erklärung.

Die gemessene Durchschnittstemperatur hat sich seit 1974 um den Faktor 1,2 erhöht, klingt wenig, könnte aber viel bedeuten.

Realgütermarkt:

Die hier im Realgütermarkt zusammengefassten Größen haben sich seit 1974 durchschnittlich verdreifacht. Die Menge der angemeldeten Kfz hat sich seitdem genauso verdreifacht, wie der Preis für Benzin, Diesel und Strom. Bei Butter und Brot ist die Veränderung dagegen kaum spürbar oder gering, bei der Maß Bier auf dem Oktoberfest mit einem Faktor von 5,8 aber schon ganz schön heftig.

Volkswirtschaft:

Die hier zur Rubrik Volkswirtschaft zusammengefassten Größen kommen seit 1974 auf einen Vergrößerung um den Faktor 4,5.

Die durchschnittlichen Monatslöhne (Deutschland) liegen hier mit einer Verfünffachung seit 1974 im Mittelfeld, die Steigerungen im Mietindex, Verbraucherindex, Preisniveau und MwSt liegen z.T. deutlich niedriger. Die gefühlte Wahrnehmung dürfte zu anderen Ergebnissen kommen: gefühlt haben sich die Löhne eher moderat entwickelt, während die Lebenshaltungskosten gefühlt explodiert sind.

Bruttosozalprodukt und die DAX Vorstandsgehälter liegen hier mit einer mehr als Verachtfachung im Faktor dann schon deutlich höher.  Die Frage muss erlaubt sein, warum eine Verachtfachung des Bruttosozialproduktes nicht auch beim Durchschnittslohn zu einer Verachtfachung geführt hat. Bei den Gehältern der DAX-Vorstände hat das ja problemlos funktioniert. Da die Bevölkerung in Deutschland ja praktisch unverändert geblieben ist, hat sich die Produktivität der Menschen (mit Hilfe von Technologie) logischerweise verachtfacht.  Da bleibt der Arbeitslohn schon sehr deutlich zurück.

Finanzmarkt:

Die unter dem Finanzmarkt zusammengefassten Größen steigern sich seit 1974 durchschnittlich um den Faktor 17, Sinnbild einer weitgehenden Entkopplung des Geldes vom Gut. Derartige Wachstumsraten auf die nächsten 30 Jahre extrapoliert führen zu Größen, die logisch schon heute nicht mehr nachvollziehbar wären.

Die Aktienkurse haben sich gemäß der Indices DAX und Dow Jones seit 1974 mehr als verzwanzigfacht, obwohl ja (siehe Bruttosozialprodukt, Faktor 8,5) nicht in demselben Maße netto neu mehr produziert wurde. Allerdings spiegeln Aktienkurse ja keine realen Werte wieder. Aktienkurse reflektieren die Werthaltigkeit der Annahme, noch mindestens einen Käufer zu finden, der die Wertpapiere zu einem bestimmten Preis kauft, getreu dem Motto: den letzten beißen die Hunde.

Dass sich die Geldmenge M2 in Deutschland von 1974 bis 2014 um den Faktor 18 erhöht hat, obwohl das Bruttosozialprodukt Deutschlands nur um den Faktor 8,5 gestiegen ist, weist auch auf mögliche Geldblasen hin.

Die Geldmenge wird offensichtlich  über die Staatsverschuldung gefüttert, diese beiden Grüßen entwickeln sich quasi parallel auseinander, denn die Staatsverschuldung ist wie die Geldmenge um den Faktor 18 gewachsen, nur eben in die andere Richtung. Ein Bild auf die Entwicklung der Geldmenge M2 sowie die Extrapolierung der Werte um weitere 20 Jahre lässt ahnen, dass das so auf jeden Fall nicht endlos weitergehen kann.

Ob es nun einen begründbaren Zusammenhang zwischen der Geldmenge, der Staatsverschuldung und den Aktienindices gibt, kann ich mangels Erinnerung an meine volkswirtschaftlichen Grundkurse nicht endgültig  sagen. Offensichtlich ist jedoch, dass alle diese Finanzmarktgrößen mittel- und  langfristig nur eine Richtung kennen: immer steiler und exponentiell nach oben. Eine Rückzahlung der Staatsschulden ist demnach weder vorgesehen noch möglich noch Teil des Systemansatzes. Dafür wird offenbar permanent neues Geld geschaffen/gedruckt (Geldmenge), das nicht auf realen Werten beruhen kann, da diese realen Werte, siehe Bruttosozialprodukt, in dieser Menge gar nicht produziert werden.

Schluss

Wohin diese Entkopplung des Geldes vom Gut führen wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Apokalyptische Endzeitszenarien sind auch nicht mein Ding, aber dass derartige Entwicklungsscheren langfristig stabil in diesen Richtungen und mit diesen Beschleunigungsraten weitergehen können, ist rein mathematisch schwer vorstellbar.

Es gibt aber auch Gutes zu vermelden:

Die Anzahl der Verkehrstoten in Deutschland ist seit 1974 von 19.000 auf 3.400 pro Jahr gesunken und das, obwohl heute 3x mehr Kraftfahrzeuge auf Deutschlands Straßen angemeldet sind.

Sind wir Menschen also doch lernfähig?


Quellen:

http://www.tradingeconomics.com/germany/gdp
http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/umsatzsteuer-deutschland.html
http://www.statista.de
http://www.was-war-wann.de
http://www.finanzen.net/index/DAX/Seit1959
http://www.kukuk.com/kukukinfo_aktuell/zulassung.htm
http://de.statista.com/.....gesamtbevoelkerung-deutschlands/
http://fxtop.com/.....
http://www.steuerzahler.de/Verschuldung/7688c8973i1p477/
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland
http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=16102
http://www.bundesbank.de/.../Makrooekonomische_Zeitreihen/....
https://www.destatis.de/.../VerbraucherpreisindexLangeReihen...
http://www.bundesbank.de/..../Makrooekonomische_Zeitreihen/....
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung
http://de.statista.com/statistik/daten/...vorstandsverguetung-der-dax-30...
http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation
http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod
http://www.ibf-chur.ch/.../MIETE-ZUERICH...
http://de.tradingeconomics.com/germany/money-supply-m2



Dienstag, 10. März 2015

Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los...

Die Bedeutung dieser geflügelten Worte aus Goethes Ballade "Der Zauberlehrling" wird nun richtig klar: die Juzet-Party ist nur noch 52 Tage entfernt, nichts ist getan, alle reden davon, und es ist noch soviel zu tun! Panik macht sich breit ;-)

Gebraucht werden:

  •  Helfer für den Aufbau  am 2.Mai nachmittags gesucht (Tische, Stühle aufstellen, ..)
  • Wer übernimmt die  Innendekoration  des Schoko? (Papiertischdecken, Fotos, Licht, Deko, .... )
  •  Fotograf  gesucht, der die Gäste auf dem "roten Teppich" fotografiert!
  •  weitere Sponsoren  gesucht (bitte anbetteln: Opa, Oma, Eltern, Onkel, Tanten, Brüder, Schwestern, Lebensgefährten/innen, Kinder, Freunde, Arbeitgeber anbaggern, Firmenkonten plündern => hier gehts zum Konto)
  •  mehr Fotos/Dokumente rund um das Juzet  gesucht (bitte unbedingt einscannen und zusenden)
  • noch mehr Mitglieder im  Mailverteiler!   Jetzt naht der Endspurt, bitte registriert euch. Auch wenn ihr schon über Facebook informiert seid, bitte unbedingt eintragen! Nervt euch und eure Freunde solange, bis sie sich auch eintragen!

Anmeldungen/Absichtserklärungen bitte per Kontaktformular in der rechten Spalte, Spenden bitte direkt auf das angegebene Konto überweisen ;-)

Bereits in Arbeit/Planung sind:
Buffet, Eröffnungsreden, Ausschank, DJ, Beamer/Laptops (für Fotoshows)

Noch irgendeine sensationelle Idee auf Lager? Her damit!



Gitta:
Läuft doch! Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.

Christian:
;-)

Dienstag, 3. März 2015

Sponsoring der Juzet-Party durch Google Adsense Werbeanzeigen

Tja, schön gedacht, aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Der eine oder andere wird die Werbeanzeige rechts gesehen haben und meine Bitte gelesen haben, diese anzuklicken.

Aber gestern erreichte mich folgende Mail von Google:

Sehr geehrter AdSense-Publisher,

mit unseren Werbeprogrammen möchten wir ein Online-Werbenetzwerk schaffen, von dem Publisher, Werbetreibende und Nutzer gleichermaßen profitieren. Aus diesem Grund sind wir bisweilen gezwungen, gegen Konten vorzugehen, deren Verhalten gegenüber Nutzern oder Werbetreibenden zu einer negativen Wahrnehmung unseres Werbenetzwerks führen könnte. In Ihrem Fall haben wir eine ungültige Aktivität in Ihrem AdSense-Konto festgestellt und infolgedessen das Konto deaktiviert.

Vielleicht habe ich selbst zu oft auf die Anzeigen geklickt, oder vielleicht war meine Aufforderung an euch, die Anzeigen zu klicken eine ungültige Aktivität und somit der Anlass für die Abschaltung. Wie auch immer, hey Google, du hattest einerseits schon Recht, und ich schütte Asche über mein Haupt, aber trotzdem hat die Werbung doch funktioniert. Ich habe mir wirklich alle von den Anzeigen aufgerufenen Websites genau durchgelesen und verinnerlicht. So weiß ich jetzt Bescheid über:


SeedingUp finde ich tatsächlich ein interessantes Konzept, da mich Blogmarketing auch beruflich interessiert. Das werde ich mir definitiv merken und sehr wahrscheinlich beruflich nutzen. Und da MAC Cosmetics auch schöne Lippenstifte anbietet, liegen davon garantiert zwei auf dem nächsten Geburtstagstisch meiner Lebensgefährtin und Ehefrau, das bin ich MAC nach dem schändlichen Missbrauchs ihres Werbebudgets schuldig. Und sollte mich während der Party in Bayreuth der Zahnschmerz überfallen, na, wo gehe ich dann hin? Ist doch klar...zu Zwenzner! Und dass Vereine ohne vernünftige Vereinssoftware nicht zu verwalten sind, dürfte ein guter Tipp für Weini vom Schoko e.V. sein, der sich dann natürlich den Vereinssoftwarevergleich ansieht.
Zumindest bei mir gehen leider leer aus: FxPro Forex Trading (für mich zu kompliziert, aber für andere Experten vielleicht der Himmel) und die Neumeyer Fahnenmasten (die mich jetzt nicht so berühren, trotzdem sehr interessant beweisen, wie einfach die Z-Serie aufzustellen ist, und daher eine klare Weiterempfehlung wert sind ;-)

Bisher hat das Juzet ca. 17,-- EUR Werbeeinnahmen gesammelt, allerdings habe ich mit dem nun gesperrten Konto keine Ahnung, wie ich an das Geld herankommen soll. Von Google wurden an die Werbetreibenden grob geschätzt 34,-- EUR in Rechnung gestellt.

Mit den von mir nun geplanten Käufen bei den Werbetreibenden und dem Wert meiner Rücklinks zu den Werbetreibenden überall auf dieser Seite sowie den hier ausgesprochenen 1a-Empfehlungen (=aktive Vollreferenzen!) ist der vermeintliche Schaden hoffentlich mehr als ausgeglichen! Was kann sich ein Werbetreibender denn mehr wünschen! Das werden Lexware, SeedingUp, FxPro, Neumeyer, MAC Cosmetics, und Dr.Zwenzner sicher genauso sehen.

Bitte liebe Freunde vom Jugendzentrum: Klickt auf all die hier untergebrachten Links zu den Google-Werbetreibenden und erweist Ihnen so nachträglich unseren Respekt.

Und vor allem: hey, bitte, bitte, Google, schalte mein/unser AdSense-Konto wieder frei!



Ich verspreche, dass ich nie mehr auf Anzeigen in von mir verwalteten Websites oder Blogs klicken werde, und nie mehr jemanden explizit auffordern werde, auf diese Anzeigen zu klicken!

Dreimal Asche über mein Haupt (siehe oben) und einen Kniefall gibt es obendrein (siehe links)

Und, hey Google, wirf doch bitte mal einen Blick auf unsere Sponsorenseite, wie wär's?




>>> On Click Fraud
>>> Click Fraud Advice
>>> Google AdSense
>>> Gründe für Adsense-Kontodeaktivierung

Nachtrag (13.März 2015):
Mit Maschinen kann man nicht reden. Ich habe versucht einen (natürlich von vornherein sinnlosen) Einspruch gegen die Kontosperrung einzureichen. Ich habe herzzerreissend beschrieben, wie wir für diese Party um jeden Cent kämpfen müssen - und habe Google sogar noch eingeladen, Sponsor unserer Party zu werden. Ich habe den Kniefall gemacht, siehe oben. Keine Chance, Maschinen verstehen keinen Spaß und hören keine Zwischentöne. Stattdessen antworten Maschinen mit Textbausteinen:

wir haben Ihren Einspruch erhalten und danken Ihnen für Ihr fortwährendes Interesse am AdSense-Programm. Nach sorgfältiger Prüfung Ihres Kontos und Ihrer Angaben sehen wir uns jedoch außerstande, Ihr AdSense-Konto wieder zu aktivieren.

Es werden keine weiteren Zahlungen auf Ihr Konto veranlasst und vorherige Zahlungen werden nicht erneut angewiesen. Das verbleibende Guthaben und der Umsatzanteil von Google werden den betroffenen Werbetreibenden in voller Höhe rückerstattet. Aufgrund des Verstoßes gegen unsere Nutzungsbedingungen sind Sie von einer weiteren Teilnahme am AdSense-Programm ausgeschlossen und dürfen keine neuen Konten erstellen.

Samstag, 28. Februar 2015

Mehr alte Fotos!

Mox am Infostand, 197?
1974, Renovierung Juzet
vermutlich NK,74 oder 75


Wolfgang hat mir gerade neue Bilder geschickt, vielen Dank!
vermutlich NK, 14.2.1975

Grund genug für einen Aufruf an alle, die diese Zeilen lesen:
Bitte kramt in euren Archiven und schickt mir eure eingescannten Fotos, die irgendetwas mit dem Jugendzentrum zu tun haben! 


Und noch ein Aufruf:
Alle, die keinen AdBlocker aktiviert haben, sehen in der rechten Spalte eine kleine Anzeige. Jeder Klick auf diese Anzeigen spült der Party ein paar Cent in die Taschen! Also ausnahmsweise mal so oft wie möglich auf die Anzeigen in der rechten Spalte klicken ;-)




Hermien:
Da gerät man glatt in die Zeitmaschine ;-)

Christian:
Das ist ja auch der Sinn der Sache ;-)

Freitag, 27. Februar 2015

taz, die tageszeitung - auch ein Kind der 70er

22.9.1978, erste Nullnummer (www.taz.de)
Im September 1978, mitten in der Jugendzentrumszeit, erschien die erste von 10 Nullnummern der taz, bevor am 17.April 1979 schließlich die erste offizielle Ausgabe der tageszeitung veröffentlicht wurde.

Seitdem ist die taz bis heute die einzige Neugründung einer überregionalen Zeitung in Deutschland, die überlebt hat. Und sie transportiert, und sei es nur in homöopatischen Dosen, den Zeitgeist der 70er Jahre noch heute.

17.4.1979, die erste taz (www.taz.de)
Von einer treuen Genossenschaft, deren Mitglieder ihre Wurzeln selbst in den 60er, 70er und 80er-Jahren haben, immer wieder vor dem Untergang gerettet, und vor allem von motivierten Mitarbeitern getragen, die auch heute noch ideelle Werte (wenigstens zeitweise) höher schätzen müssen als monetäre, hat sich die taz einen festen Platz in der Zeitungslandschaft gesichert - steht aber heute wie alle Print-Publikationen vor großen Herausforderungen durch den digitalen Umbruch.

Trotzdem und dank erfolgreichem "Crowd-Funding" mit den Genossen kann sich die taz nun einen Neubau leisten: taz.neubau. Auf das taz-Genossenschaftsmodell, welches letztendlich auf einem starken Markenkern aufbaut und diesen kontinuierlich zementiert und emotional untermauert, dürften andere Printmedien mittlerweile neidvoll aufblicken.

Dagegen muss man sich die Gründungsphase Ende der 70er wohl ganz anders, chaotischer vorstellen und dabei denken an ....

... die ersten Tage, an den Haschischduft aus der Dunkelkammer und die Selbstausbeutung der Laien, die sich als Journalisten versuchten, und dabei „genial dilettantisch“ arbeiteten:

„Es hat funktioniert. Es hat deshalb funktioniert, weil wir keine Journalisten waren, sondern politisch motivierte Amateure. Die “taz” wandelte sich, ganz anders als wir uns das gedacht hatten, von einem radikalen Szeneblatt zum Medium des neuen alternativen Bürgertums – ihr Weg ähnelte dem der Grünen. Die “taz” wurde auch zur erfolgreichsten Journalistenschule der Nation – keine wichtige Redaktion ohne ehemalige “taz”-Redakteure.“
(aus: //journalistiklehrbuch.wordpress.com/)

die Entführung des
Kommune 1 -Tisches
www.squatter.w3brigade.de/
Legendär bleiben die Mythen um den taz-Konferenztisch aus der ehemaligen Kommune K1, an dem in der ersten Decade alle taz-Redaktionskonferenzen stattfanden, bis er im Rahmen einer Besetzung des taz-Gebäudes 1990 entführt und später spurlos verschwunden ist.

taz-Mitgründer Christian Ströbele hat den Tisch noch einmal geschichtshistorisch verortet, bevor er ihn "juristisch" in die Hände der Hausbesetzer übergeben hat - heute unfassbar, wer schon an diesem Tisch gesessen und gegrübelt hat.

Die taz-Frauen bei der
Durchsetzung der Quote, 1980
//blogs.taz.de/
Auch die ZEIT widmete dem Vorfall einen ausführlichen Beitrag und maß dem Tisch quasi-religiösen Status bei: Reliquie entwendet - Trauer bei der "Tageszeitung"

Der Nacktauftritt der Hausbesetzer, die 1990 den Tisch "übernahmen", erinnert wiederum an ein weiteres berühmtes allerdings um 10 Jahre älteres Bild von 1980 mit anderen Nackten am Konferenztisch. Das war, als die Frauenquote in der taz durchgesetzt wurde.

1999 sorgte dann die "Titten-taz", Teil einer "Erpressungskampagne" für mehr Abonnenten, für einige Aufregung und einige verärgerte Abo-Kündigungen. Sie bleibt als eine der spektakulärsten Abo-Kampagnen in der Erinnerung.

Wieviel Schwanz muss sein?
Zu einem weiteren stylistischen Nackt-Highlight der taz führte dann wiederum viele Jahre später die taz-Satire über die angebliche Penis-Verlängerung von Kai Diekmann, Chefredakteur der Bild, welche schließlich 2009 die Penisskulptur, den "Pimmel über Berlin", am taz-Gebäude initiierte.

Andere auch irgendwie auf den Zeitgeist der 70er und 80er zurückgehende Nackedeien im Zusammenhang mit dem Wunsch nach sexueller Befreiung brachten den Grünen und der FDP später den Vorwurf der damaligen Verflechtung mit Pädophilen und der taz den Vorwurf der Verharmlosung ein - schwere, nicht vollständig ausräumbare, und z.T. auch berechtigte Vorwürfe, die eine schmerzhafte und schamvolle Aufarbeitung erforderten.

Die wenigen nackten, aber vor allem die vielen politischen und journalistischen Kontroversen und Leistungen prägen das Bild einer Zeitung, die bis heute ihren Platz sucht, aber zum Glück nie gefunden hat. Für die einen ist sie linke, sozialistische oder kommunistische Kampfpresse, für die anderen ist sie nur ein Sprachrohr des saturierten, überduchschnittlich verdienenden, selbstgerechten Bürgertums der Gutmenschen. Ein journalistisches Produkt, welches so schwer einzuordnen ist, muss wohl vieles richtig gemacht haben.

In den von mir mitbewohnten WGs der 80er war ein taz-Abo Pflicht - für mich ist es das bis heute geblieben.

>>> die schönsten taz-Titel seit 1978
>>> taz blogs: 1980, erste Frauenquote der Bundesrepublik
>>> squatter: der Tisch und die HausbesetzerInnenbewegung in Ost-Berlin
>>> taz 3.9.1990: Christian Ströbeles Offener Brief an die Entwender des "Tisches"
>>> Wikipedia: Der Pimmel über Berlin, Friede sei mit Dir
>>> taz 17.11.2009 "Wieviel Schwanz muss sein?"

>>> die taz online
>>> die taz-Genossenschaft
>>> Wikipedia: Die Tageszeitung

Nachtrag:
Mit Datum 3.3.2015 schreibt mir die Lizenzabteilung der taz in Antwort auf meine Anfrage nach dem Nutzungsrecht der Bilder in diesem Beitrag die folgenden netten Zeilen:

Lieber Christian, vielen Dank für deine Nachricht und das damit verbundene Interesse an redaktionellen Inhalten der taz! Da die gemopsten Bilder so vorbildlich beschriftet und verlinkt sind und es auf der Seite noch diverse Verweise auf www.taz.de gibt, haben wir keinerlei Einwände, was die dargestellte Nutzung betrifft.

Mittwoch, 25. Februar 2015

1. Mai 1975, Bayreuth, Luitpoldplatz


"Der Erste Mai wird auch als Maifeiertag, Tag der Arbeit oder
Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet. Er ist in Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Belgien, Teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ein gesetzlicher Feiertag." (Wikipedia, siehe unten)

Der 1. Mai 1975 war selbstverständlicher Anlass für einige der damaligen Jugendzentrumsaktivisten und z.T. selbst Mitglieder der DGB-Jugend, an den entsprechenden Kundgebungen als Redner, Musiker, Helfer oder einfach Teilnehmer mitzuwirken.

 Nun hat Tini einige sehr schöne Schwarz-Weiss-Fotografien von damals gefunden, die hier nach langem Schlaf im Dunkeln endlich digital der Welt präsentiert werden.


Gut zu erkennen auf einem Foto das ehemalige "Haus der Deutschen Erziehung" am Luitpoldplatz,  früher Verwaltungssitz und Schulungszentrum des Nationalsozialistischen
Lehrerbunds (NSLB), heute Regionalleitung für Oberfranken von E.ON Bayern. Weder 1975 noch heute ist das Gebäude eine Schönheit, es bleibt trotz Umbau nach dem 2. Weltkrieg als Zeugnis klassischer Nazi-Architektur immer noch ein Mahnmal.

1975 wurde auch die Jugendzeitschrift WIR gegründet, allerdings erst nach den Kundgebungen zum 1.Mai, ansonsten hätte man sicher einen Bericht über die Kundgebungen in der WIR gefunden.
Vorbereitung auf die Rede

Ein Diskussionsabend zur Jugendarbeitslosigkeit kurz davor am 29.April 1975 im Jugendzentrum war allerdings grandios gescheitert (siehe Geschichte des Juzet).

>>> Erster Mai in Wikipedia
>>> Haus der Deutschen Erziehung, am Luitpoldplatz, Bayreuth
>>> Google Earth: Ansicht des Luitpoldplatzes heute
>>> WIR Jugendzeitschrift




Samstag, 21. Februar 2015

Hitliste des Grauens - die Nummer-1-Hits der deutschen Charts 74-82 ...

Niemand konnte den Nummer-1-Hits der deutschen Charts damals außerhalb des Jugendzentrums entkommen: Im Radio, im Fernseher, im Kaufhaus, bei Partys, zu Hause. Und wer erinnert sich nicht an Dieter Thomas Heck? Eine Negativ-Ikone des Zeitgeists inmitten der bleiernen Zeit.

Egal welcher Musikgeschmacksrichtung man damals anhing, die meisten der folgenden Hits wird jeder noch heute mitträllern können, ob erwünscht oder nicht: schlimme Ohrwürmer, die sich damals ganz übel in unsere Hirne eingenistet haben, und dort bis heute ihr zerstörendes Unwesen treiben ;-)

Aus den Nummer-1-Hits der Jahre 74-82 (siehe Wikipedia-Links unten) habe ich mal meine persönlichen Favoriten in den Kategorien:

  1. Hitliste des absoluten Grauens 
  2. Ggf. Party-tauglich, im Rausch (der Gefühle) hinnehmbar 
  3. Geht doch... 

erstellt.

In ihrer unsäglichen Macht sind ausgerechnet die Ohrwürmer der "Hitliste des absoluten Grauens" so stark, dass man sie heute z.T. schon wieder gut oder wenigstens belustigend finden muss. Auf jeden Fall fehlen sie auf kaum einer Ü50-Party.

Alle Titel verlinken auf die entsprechenden Musikvideos.

Hitliste des absoluten Grauens:

Vicky Leandros: Theo, wir fahr'n nach Lodz
Michael Holm: Tränen lügen nicht
Udo Jürgens: Griechischer Wein
Jürgen Drews: Ein Bett im Kornfeld
Baccara: Yes Sir, I Can Boogie
Boney M.: Rivers of Babylon
Village People: Y.M.C.A.
Dschingis Khan: Dschingis Khan
Roland Kaiser: Santa Maria
Gottlieb Wendehals: Polonäse Blankenese
Nicole: Ein bißchen Frieden

Ggf. Party-tauglich, im Rausch (der Gefühle) hinnehmbar:

ABBA: Waterloo
Penny McLean – Lady Bump
ABBA: Dancing Queen
Santa Esmeralda ft. Leroy Gomez: Don’t Let Me Be Misunderstood
John Travolta & Olivia Newton-John - You're the One That I Want
The Rubettes: Sugar Baby Love
Carl Douglas: Kung Fu Fighting
Kim Carnes: Bette Davis Eyes
Bachman-Turner Overdrive: You Ain’t Seen Nothing Yet
Shirley & Company – Shame, Shame, Shame

Geht doch...:

Blondie: Heart of Glass
Pink Floyd: Another Brick in the Wall
Soft Cell: Tainted Love
Culture Club: Do You Really Want to Hurt Me




















Quelle:
Nummer 1 Hits in Deutschland (Wikipedia)
197419751976197719781979198019811982